Grundschul-Blog
Gemeinsam Unterricht gestalten

Klangdings – eine wunderbare Musik-App

Wenn man selber „in Apps macht“, schadet ein Blick über den Tellerrand ja nichts. Und vor kurzem wurde mir eine App von einem Kollegen gezeigt, die mich von Anfang an durch sehr liebevolle Gestaltung und viel Witz in ihren Bann zog. Sie heißt Klangdings und ist nach eigener Angabe ein musikalisches Wimmelbuch der Firma DoDings. Darauf möchte ich euch sehr gern einmal aufmerksam machen (obwohl leider kein Franz darin vorkommt!!! ;).

In einem Haus kann man vier Räume, den Dachboden, die Küche, das Badezimmer und das Musikzimmer erforschen, in denen an allen möglichen und unmöglichen Stellen witzige Animationen – Tiere, Kinder und Gegenstände – versteckt sind, die bei Tippen ein Geräusch oder eine Melodie abspielen. Diese Animationen sind so unerwartet und fantasievoll gestaltet, dass man lächeln MUSS, sobald man die App spielt. Also gut in Stresssituationen :).

Es spielt eine Katze Geige auf ihren Schnurrhaaren, hinter dem Sofa taucht ein dreistimmiger a capella-Biberchor auf, im Badezimmer gibt’s das zähneputzende Walross und auf dem Dachboden fliegt eine Jodelspinne durch die Luft. Durch das Aktivieren der Geräusche und Melodien in der eigenen Anzahl und Reihenfolge wird jeder zum Komponisten seines eigenen Klangstückes.

Mehr will die App nicht, kein erhobener Lernzeigefinger, kein Didaktisieren, einfach nur Spaß am Musikmachen hervorrufen und das ist sehr viel und überaus gut gelungen.

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Auf Youtube kann man einen ersten Eindruck der App bekommen.

Mein Lieblingstier ist die Kuh. Ich verrate aber nicht, wo sie ihr Unwesen treibt, das müsst ihr schon selber ausprobieren. Eine schöne App, sie hat ihre vielen Auszeichnungen absolut zu Recht bekommen, finde ich. :)

Musikalische Grüße aus der digitalen Schmiede
Heike

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Über die Autorin

Heike Wegel

Berufliche Tätigkeit: Ich bin die E-Medienmanagerin für den Bereich Deutsch/Fremdsprache und damit zuständig für vielfältige digitale Projekte im Bereich Grundschule. Als ich begann, war es die Arbeitsheftsoftware, mittlerweile gibt es Zebra-Apps und im Blog habt ihr auch mit mir zu tun. Es macht mir sehr viel Spaß, digitale Anwendungen zu konzipieren und mit Agenturen umzusetzen. Und dann direkt vom User zu hören, wie es ankommt und ob alles so klappt, wie man es sich vorgestellt hat. Die digitalen Entwicklungen finde ich sehr spannend, deshalb schnuppere ich überall herum und bin neugierig, wohin die Reise geht. Aber ich merke natürlich auch, wie vereinnahmend die digitale Welt sein kann. Um so wichtiger ist es mir, mich auszuloggen und analoge Zeiten zu genießen. Was mir Spaß macht: Im Moment versuche ich mein Gärtchen den sich ändernden klimatischen Bedingungen anzupassen und insektenfreundlich zu gestalten. Gern bin ich im Internet und den sozialen Medien unterwegs und konsumiere ganz passiv alles, was mit Food, Gärtnern und sonstigen schönen Dingen zu tun hat. Auch die analoge Fotografie ist eine Leidenschaft von mir geworden und die gute alte Technik steht in Sachen Qualität keinesfalls hinter der digitalen zurück.

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Ein Kommentar

  1. Anna Fröhlich 18. August 2016 um 10:54 Uhr - Antworten

    Das Video auf YouTube macht Lust auf die App.
    Ich glaube ich werde sie mir beschaffen und sicherlich eine Menge Spaß damit haben.
    Ob unser Sonh sie allerdings schon benutzen wird….. Da bin ich mir noch unsicher. Er ist 20 Monate alt und eigentlich bin ich in diesem Alter noch nicht dafür digitale Medien zu nutzen.
    Vielleicht kann man in diesem Rahmen einmal das Pro und Contra im frühkindlichen Alter diskutieren.

    Liebe Grüße
    Anna

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