Grundschul-Blog
Gemeinsam Unterricht gestalten

Der Buchstabenbaum

Es sind Ferien in NRW und das Wetter ist schön. :-)  Dennoch bereits jetzt ein kleiner Vorgeschmack auf einen möglichen Einstieg in einem neuen ersten Schuljahr nach den Ferien. Mit Leo Leonnis „Buchstabenbaum“ kann man die Kinder schnell in den Bann ziehen.

Wie auf den Seiten 15–16 im Zebra-Lehrerband 1 durch ein anderes Beispiel beschrieben, sammelt man mit den Kinder auf ausgeschnittenen grünen Blättern erste Buchstaben. Den Lieblingsbuchstaben, den Buchstaben des eigenen Vornamens, den der besten Freundin, der Oma usw. Diese Buchstaben werden danach an der Tafel an einem aufgemalten Baum aufgehangen.
Sollten Sie Lust und Zeit haben und die Ferien zur Vorbereitung nutzen wollen, können Sie sich aus Spanplatten zwei Baumschablonen sägen, die Sie dann ineinander stecken (siehe Foto). Dadurch wird es für die Kinder haptischer und erlebbarer.
Dieser Baum kann dann auch für weitere Zwecke dienen (Postbaum, Buchstabe oder Wort des Tages/ der Woche…) Aus den aufgehangenen Buchstaben lassen sich bereits erste kurze Wörter legen und in jahrgangsgemischten Lerngruppen sicherlich auch  erste kleine Sätzen aus den gefundenen Wörter zusammenbauen.

Herzlichst

Ihre Anna Fröhlich

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Über die Autorin

Anna Fröhlich

Berufliche Tätigkeit: Ich bin stellvertretende Schulleiterin an einer dreizügigen Schule in Solingen. Ursprünglich komme ich aus der Jahrgangsmischung, die alle vier Schuljahre in ihren Lerngruppen vereint hat. Dies bringt viel Spannung und Spaß in den Tag. Das gegenseitige Vertrauen, die Akzeptanz der Altersunterschiede und das respektvolle Miteinander lassen mich immer wieder staunen. Die Herausforderung allen Kindern gerecht zu werden, versuche ich auch an meiner neuen Schule mit Tages-, Wochen– und Monatsplänen zu verwirklichen und passgerechte Aufgaben zu finden. Als Referentin für ZEBRA habe ich viele praktische Beispiele und Anregungen aus der Praxis im Gepäck. Zudem bin ich Moderatorin im Kompetenzteam der Bergischen Region und freue mich immer wieder mich mit begeisterten Kollegien auf neue Wege zu begeben. Was mir Spaß macht: In meiner Freizeit findet man mich draußen joggend im Wald oder auf dem Feld. Einen Marathon und zwei Halbmarathonläufe sind schon auf meinem Konto verbucht und ich bekomme heute noch eine Gänsehaut, wenn ich daran denke. Im April ist es wieder soweit! Ich traue mich erneut an die Distanz von 42,195km heran. Meine beiden Kinder inspirieren mich immer wieder aufs Neue und mit ihrer Sprache und ersten phantasievollen Ideen mit Franz bereichern sie unser Leben.

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2 Kommentare

  1. Anna 23. November 2013 um 16:46 Uhr - Antworten

    Guten Tag!
    Ich habe ein erstes Schuljahr, arbeite mit Zebra und freue mich sehr über diesen Blog. Ein großes Dankeschön!
    Wie es das Zebra-Konzept vorsieht, werden Fallbeispiele also Wörter des Tages von Anfang an mit den Kindern bearbeitet und geschrieben. Hierzu meine Frage: Wo schreiben die Kinder diese Wörter hinein? Haben Sie dafür extra ein Heft (mit Lineatur?) angeschafft oder werden die Wörter auf ein (Blanko-?)Blatt geschrieben und abgeheftet?

    Über einen Denkanstoß würde ich mich sehr freuen! :-)
    Viele Grüße
    Anna

  2. Anna Fröhlich 25. November 2013 um 20:59 Uhr - Antworten

    Liebe Anna,
    wir freuen uns immer wieder über Lob. Herzlichen Dank dafür.
    Ich habe für die Kinder im ersten Schuljahr ein blanko Heft mit einem transparenten Umschlag. In den Umschlag lege ich vorne ein Blatt mit „ZEBRA Heft von …..“ und einem Franzbild als Titelbild des Heftes ein.
    In den folgenden Schuljahren ändert sich die Lineatur und das Franzbild; angepasst an das jeweilige Arbeitsheft. (Franz im Auto, Franz in der Rakete, Franz im Ballon,…)
    Wenn du weitere Anregungen benötigst oder auch ein Bild der Hefte, bitte gern melden.

    Herzliche Grüße und einen guten Start in die Woche.
    Anna Fröhlich

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