Warum ist es wichtig, dass ich mir vorher ein paar Gedanken mache?
Wie schnell ist doch die Zeit vergangen! Gefühlt erst gestern habe ich meine jetzigen Schülerinnen und Schüler eingeschult. Es waren vier intensive Jahre, aber ich weiß auch, dass sie jetzt gehen müssen. Jeder von euch kennt es. Einerseits ist es traurig, aber da warten nach den Sommerferien schon die Neuen: kleine und neugierige Lernanfänger. Halb steckst du in der Abschlussfeier, aber der erste Elternabend der Lernanfänger ist noch vor den Sommerferien und es muss organisiert werden.


Meine Tipps
Ich habe mir zu dem Thema ein paar Gedanken gemacht und diese möchte ich gerne mit euch teilen. Vielleicht hilft es ja. Im kommenden Schuljahr wird uns Zebra Franz begleiten. Er ist unser Klassentier und wird die Kinder schon vor der Einschulung mit einem Brief begrüßen. Meine Vorgehensweise lässt sich natürlich auf alle Klassentiere anpassen. Mir gefällt dieses Jahr das Zebra. Die Kinder werden in meinem kleinen Materialpaket eingeladen, schon einmal ein Zebrabild zu malen. Dieses hänge ich dann in der Klasse auf und es ist direkt eine Zugehörigkeit am ersten Schultag geschaffen. Zusätzlich erhält mein Materialpaket einen ersten Steckbrief und Angebote zu Vorläuferfähigkeiten; diese habe ich aus unserem Lehrwerk und sehe sie wirklich als Angebote – es ist kein Muss.
Nicht fehlen darf natürlich die Materialliste. Diese ist auf die Bedürfnisse unserer Schule angepasst und ihr dürft sie natürlich verändern.
Wie bereits erwähnt, findet bei uns ein erster Elternabend vor den Sommerferien statt. Hier geht es primär um organisatorische Sachen und er wird von unserer Schulleiterin organisiert. Ich stelle mich als Klassenlehrerin aber schon vor und die Eltern bekommen das Paket an Informationen. Selbstverständlich wird auch Franz hier anwesend sein.
Was gibt es noch zu tun?
Nach den Sommerferien sollen die Kinder sich direkt zugehörig und wertgeschätzt fühlen.
Ich kennen sie noch nicht und weiß nicht, ob jemand Ängste hat. Mir ist es wichtig, dass die Klasse entsprechend vorbereitet ist. Jedes Kind hat einen Platz an der Garderobe mit dem Klassentier und seinem Namen. Darüber hinaus haben wir Kunstfächer und ich gestalte Namensschilder für die Tische. Hier habe ich auch die Gelegenheit, am ersten Tag zu schauen, wer vielleicht schon seinen Namen lesen kann.

Die von den Eltern erworbenen Materialien werden bei uns am zweiten Schultag mitgebracht und kommen dann in von mir angeschaffte Stehordner. Für die Bücher der Kinder drucke ich Namensetiketten – darauf auch ein Bild des Klassentieres.
Ich finde, man muss an viel denken, aber es macht unglaublich Spaß. Ich hoffe, mein kleines Materialpaket kann euch unterstützen.








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