Grundschul-Blog
Gemeinsam Unterricht gestalten

Mein Anoki-Übungsheft Wasser und Wetter – Naturwissenschaft im Sachunterricht

Das Thema „Wasser und Wetter“ ist ein umfangreiches, vielschichtiges  und spannendes Thema im Sachunterricht der Grundschule. Den Kindern die komplizierten Zusammenhänge zu erklären, ist eine Herausforderung. Aber es macht auch großen Spaß gemeinsam mit den Kindern Dinge genauer zu betrachten und Fragen nachzugehen, wie: Warum regnet es? Was passiert mit dem schmutzigen Wasser aus Waschbecken, Spülmaschine und Toilette? Woher kommt unser Leitungswasser? Warum darf ich zu Hause Leitungswasser trinken aber im Urlaub in Kenia nicht? Warum schwimmt Öl auf Wasser und Salz nicht? Woher weiß man, wie morgen das Wetter wird? Wie entsteht ein Regenbogen? …


Mein Anoki-Übungsheft „Wasser und Wetter“ hilft bei der Bearbeitung des Themas, z.B. mit folgenden Inhalten:

  • Aggregatzustände
  • Wasserkreislauf
  • Wasser als Lebensgrundlage
  • Kläranlage
  • Versuche zu Mischen & Lösen und
    Schwimmen & Sinken
  • Wettererscheinungen
  • Wetterkarte/ Wetterbericht
  • Wetterbeobachtungen
  • Wetterschäden
  • Temperaturen/ Thermometer
Anoki Übungsheft Wasser und Wetter 3/4 Cover

Wo findest du überall Wasser?

Im Folgenden habe ich euch eine Idee zu einer Unterrichtseinheit zusammengestellt.

Heute möchte ich nicht, wie sonst so oft üblich im gemeinsamen Gesprächskreis starten. Lasst eure Kinder mit der Methode „ThinkPairSquareShare“ in die Thematik eintauchen.

Gebt die Frage „Wo findest du überall Wasser?“ den Kindern an der Tafel vor.

THINK: Jede Schülerin und Schüler sammelt für sich wichtige Antworten in einer vorgegebenen Zeitspanne auf einem Blatt Papier. 5 Minuten sollten hier ausreichend sein.

PAIR: Die Schülerinnen und Schüler gehen nun paarweise zusammen und tauschen ihre gesammelten Antworten aus. Jede Schülerin und jeder Schüler soll danach in der Lage sein, die Ergebnisse des Partners vorzustellen.

4 Kinder an Gruppentisch

SQUARE: Je zwei Tandems verbinden sich zu einer Vierergruppe, in der dann in knapper Form jedes Mitglied seinen Paar-Partner mit seinen Arbeitsergebnissen vorstellt. Dies bietet die Chance zur Kontakt-Aktivität, verknüpft mit fachlichen Inhalten.

SHARE: Ein Gruppensprecher präsentiert die Ergebnisse der Gruppenarbeitsphase dem Plenum. Die Präsentatoren stellen Arbeitsergebnisse vor, die sie nicht allein zu verantworten haben. Dies erleichtert auch ängstlichen Schülerinnen oder Schülern den Auftritt vor dem Plenum. Dadurch gewinnen sie an Sicherheit, was eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung eines gesunden Selbstwertgefühls ist.


Während der Präsentationsphase im Plenum, könnt ihr als Lehrkraft bereits wichtige Stichworte auf einem großen Plakat sammeln, welches die komplette Einheit als Begleitmedium für alle sichtbar im Lerngruppenraum visualisiert.

Nutzt zum Einstieg in das Thema „Aggregatzustände“ gerne die Seiten 4 und 5 des Übungsheftes.

Anoki Übungsheft Wasser und Wetter S. 5

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Mein Anoki-Übungsheft Wasser und Wetter, Seite 5

Im Anschluss könnt ihr gemeinsam mit den Kindern eine Veranschaulichung der Aggregatzustände und die Übergänge von einem zum anderen Aggregatzustand besprechen.

Niko Sachunterricht 3, Seite 57

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Niko Sachunterricht 3, Seite 57


Vorerfahrungen und neugewonnene Informationen vertiefen

Diese Vorerfahrungen und die neugewonnene Informationen lassen sich vertiefend durch das Thema „Wasserkreislauf“ aufgreifen.
Es bietet sich an, eine große Vorlage des Wasserkreislaufs bereitzustellen, so dass nach gemeinsamer Besprechung die Kinder die Seiten 6 und 7 eigenständig im Übungsheft bearbeiten können.

Anoki Übungsheft Wasser und Wetter S. 6

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Mein Anoki-Übungsheft Wasser und Wetter, Seite 6

Anoki Übungsheft Wasser und Wetter S. 7

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Mein Anoki-Übungsheft Wasser und Wetter, Seite 7


Wetter ändert sich täglich, manchmal sogar auch stündlich. Um auf diese Veränderungen einzugehen, könnt ihr bereits zu Beginn der Einheit eure Kinder das tägliche Wetter in einer Wettertabelle (S. 48/49) skizzieren lassen.

Anoki Übungsheft Wasser und Wetter S. 49

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Mein Anoki-Übungsheft Wasser und Wetter, Seite 49

Passend dazu baut ihr einen eigenen kleinen Wetterschieber für die Hand der Kinder. Eine passende Vorlage dafür findet ihr im Anschluss an den Beitrag.
Nun können die Kinder jeden Morgen im Gesprächskreis ihren Wetterschieber passend zum aktuellen Wetter einstellen. Schüchterne Kinder werden dadurch leichter zur Mitarbeit angeregt und stellen in den ersten Tagen ihren Wetterschieber passend ein; dadurch ermutigt, findet sich ein schnellerer und motivierender Zugang zur Versprachlichung des aktuellen Wetters.

So funktioniert der Wetterschieber (siehe Kopiervorlage im Anschluss an den Beitrag)
So funktioniert der Wetterschieber (siehe Kopiervorlage im Anschluss an den Beitrag)

So funktioniert der Wetterschieber (siehe Kopiervorlage im Anschluss an den Beitrag)


Um nun etwas praktischer zu werden, stellt folgende Materialien für den Versuch zum „Schwimmen und Sinken“ bereit: Schale, Wasser, zwei gleich große Stücken Knete. Die Kinder können diesen Versuch anhand der Seite 19 eigenständig durchführen und im Anschluss über Gesehenes sprechen.

Spannend für kleine Tüftler wäre auch ohne Anleitung die Aufgabe: „Was kannst du mit der Knetkugel machen, damit sie schwimmt?“

Experiment Sachunterricht

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Anke Fröhlich, Leipzig


Am Ende des Anokiheftes „Wasser und Wetter“ findet ihr drei neue Teste-dich-Seiten.

Hier einen Blick in Test 2:

Es grüßt euch herzlich
Anna

Anoki Übungsheft Wasser und Wetter S. 56

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Mein Anoki-Übungsheft Wasser und Wetter, Seite 56


Wo könnt ihr die Anoki-Übungshefte bestellen?

Hier gehts zur gesamten Produktübersicht.

Wenn ihr noch mehr über Anoki erfahren möchtet geht es hier zu Anokis Welt.

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Über die Autorin

Anna Fröhlich

Berufliche Tätigkeit: Ich bin stellvertretende Schulleiterin an einer dreizügigen Schule in Solingen. Ursprünglich komme ich aus der Jahrgangsmischung, die alle vier Schuljahre in ihren Lerngruppen vereint hat. Dies bringt viel Spannung und Spaß in den Tag. Das gegenseitige Vertrauen, die Akzeptanz der Altersunterschiede und das respektvolle Miteinander lassen mich immer wieder staunen. Die Herausforderung allen Kindern gerecht zu werden, versuche ich auch an meiner neuen Schule mit Tages-, Wochen– und Monatsplänen zu verwirklichen und passgerechte Aufgaben zu finden. Als Referentin für ZEBRA habe ich viele praktische Beispiele und Anregungen aus der Praxis im Gepäck. Zudem bin ich Moderatorin im Kompetenzteam der Bergischen Region und freue mich immer wieder mich mit begeisterten Kollegien auf neue Wege zu begeben. Was mir Spaß macht: In meiner Freizeit findet man mich draußen joggend im Wald oder auf dem Feld. Einen Marathon und zwei Halbmarathonläufe sind schon auf meinem Konto verbucht und ich bekomme heute noch eine Gänsehaut, wenn ich daran denke. Im April ist es wieder soweit! Ich traue mich erneut an die Distanz von 42,195km heran. Meine beiden Kinder inspirieren mich immer wieder aufs Neue und mit ihrer Sprache und ersten phantasievollen Ideen mit Franz bereichern sie unser Leben.

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