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Der WorksheetCrafter – Arbeitsblätter erstellen leicht gemacht

Von | 2018-08-29T08:40:38+00:00 26. September 2017|Digitales Klassenzimmer, Grundschule digital|0 Kommentare

Der WorksheetCrafter – ein tolles Programm zum Erstellen von Arbeitsblättern

In Beiträgen im Internet begegnete mir in letzter Zeit sehr oft das Programm WorksheetCrafter. Grund genug, mir die Software einmal genau anzuschauen. Für alle, die den WorksheetCrafter noch gar nicht kennen: Der WorksheetCrafter ist ein Programm mit dem ihr selbst individuelle Arbeitsblätter erstellen könnt. Viele Funktionen und die Toolbar sind sehr ähnlich zu Word und daher intuitiv zu verwenden. Einzigartig sind die vielen Aufgabenformate, die per Drag&Drop und mit wenigen Einstellungen im Editor auf dem Arbeitsblatt zu platzieren sind.

Hier finden sich nahezu alle für die Grundschule typischen Formate, von unterschiedlichen Schreiblinien, über automatisch angezeigte Silbenschreibung – von Zahlenmauern über schriftliche Rechenverfahren. Zunächst einmal von den Funktionalitäten und Möglichkeiten her ein Programm, das auf Grundschulbedürfnisse einzigartig abgestimmt ist. Ich kenne nichts ansatzweise Vergleichbares!


Was bietet die neue Version?

Die Version 17.2, die jetzt erhältlich ist, bietet zusätzlich einige neue Features: z.B. Arbeitsblatt-Vorlagen, die auch für die eigene Klasse individualisiert werden können, eine erweiterte Bildersuche für OpenCliparts und eine Unterstützung des A3 Seitenformates. Mich begeistern immer am meisten die Formatvorlagen für Mathematik. Daher habe ich anbei ein Arbeitsblatt zu Übungen zum Zehnerübergang zusammengestellt. Wenn man sich einigermaßen orientiert hat, welche Einstellungen rechts im Editor vorzunehmen sind und welche Anpassungen auf dem Arbeitsblatt vorgenommen werden,

hat man sehr schnell eine Seite erstellt und direkt das Lösungsblatt dazu. Natürlich sind nicht alle typischen Aufgabenformate und Darstellungsweisen im Editor angelegt. Vermisst habe ich das Hunderterfeld, das nur als ClipArt eingefügt werden kann und insofern nicht die Vorteile von Zwanzigerfelddarstellung oder Päckchenaufgaben bieten (da werden die Aufgaben nämlich automatisch generiert!).

Als ganz tolles Feature empfinde ich App Worksheet Go, die Arbeitsblätter interaktiv auf dem iPad nutzbar macht.


WorksheetCrafter oder Word?

Testweise habe ich ein Arbeitsblatt aus einem Kopiervorlagenband unseres Verlages im Vergleich bearbeitet. Ganz viele Vorlagen findet ihr ja auf unseren Digitalen Unterrichtsassistenten oder den CDs der Lehrermaterialien unserer Lehrwerke. Sie sind zumeist bearbeitbar in Word. In der Regel liegen dann die üblichen Aufgabenformate in editierbarer Form vor und ebenfalls ein Lösungsblatt. Tatsächlich hat mein Test ergeben: wenn ich wenige Modifikationen zu den beim Lehrwerk mitgelieferten Kopiervorlagen vornehmen möchte (2 fertige Arbeitsblätter zu einem zusammenfügen) bin ich schneller mit den Vorlagen in Word.

Trotz der Grenzen und Tücken die Word mit sich bringt (Spaltigkeit, Abschnittswechsel, Tabellen…).
Je nach Format oder lehrwerkstypischen Darstellungen hilft mir der WorksheetCrafter dann möglicherweise auch nur begrenzt weiter. Die zum Lehrwerk entwickelten Arbeitsblätter sind einfach schon sehr praktisch und passend abgestimmt.


Fazit

Für wirklich stark individualisierte Arbeitsblätter oder ganz neu Erstelltes ist die Arbeit im WorksheetCrafter nicht zu überbieten. Mich begeistert zum Beispiel, dass die Kästchengröße bei Aufgaben zu den schriftlichen Rechenverfahren millimeterweise eingestellt werden kann. Das ist großartig für motorisch eingeschränkte Kinder, die aber gleichzeitig im Zahlenraum bis 1000 schriftlich addieren! Da muss man neidlos zugestehen: mit kleinen Anpassungen in Word kommt man da nicht weit.

Wer sich selbst einen Eindruck verschaffen möchte, kann für 14 Tage kostenlos eine Testversion bestellen.
Herzliche Grüße
Uta Becker

Testkopiervorlage Hunderterfeld
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