Grundschul-Blog
Gemeinsam Unterricht gestalten

Digitale Pinnwände am Beispiel von TaskCards

Digitale Pinnwände sind seit Jahren weit verbreitet und dennoch fragt sich mancher: „Wofür werden sie eigentlich im Alltag genutzt?“ In diesem Blogartikel gehe ich am Beispiel von TaskCards auf die Nutzung von digitalen Pinnwänden im Unterricht und zur Unterrichtsplanung ein. Ich erkläre die Vorteile einer digitalen Pinnwand was sich in Grundzügen auch auf andere Pinnwand Tools wie Edumaps, Padlet, Trello und weitere übertragen lässt.

Was sind digitale Pinnwände?

Eine analoge Pinnwand (oder Lerntheke) ist ein Ort, an dem Arbeitsblätter, Textzettel, ausgedruckte Bilder und  Objekte gesammelt werden können.
Eine digitale Pinnwand als webbasierter Ort (nur online nutzbar), ist eine Arbeitsfläche auf der Inhalte als „Karten“ angelegt werden. Ein Beispiel seht ihr hier: #EduBreakout-Sammlung.
Der besondere Vorteil dabei ist, dass neben Texten, Arbeitsblättern und Bildern auch multimediale Inhalte wie Audios, Videos, Verlinkungen oder Dateien zum Download hinterlegt werden können. Diese Karten lassen sich zum Beispiel in Spalten strukturieren und es sind Kommentare oder Bewertungen möglich. Verlinkungen und multimediale Inhalte lassen sich direkt von der Pinnwand aus ansehen, anklicken und folgen oder können heruntergeladen werden.

TaskCards Digitale Pinnwände Screen-01

Unabdingbar für die Nutzung in der Klasse ist natürlich, dass alle ein Endgerät haben und eine stabile Internetverbindung vorhanden ist.
Leider kann dies nicht überall als gegeben vorausgesetzt werden.

Dennoch kann TaskCards zur Sammlung von Materialien und zur Planung des Unterrichts genutzt werden. Der eigentliche Nutzen liegt aber im kollaborativen Arbeiten mit Kolleginnen und Kollegen aber vor allem auch in der Klasse mit den Lernenden.

TaskCards zur Erstellung von digitalen Pinnwänden

Zur Nutzung von TaskCards reicht bereits ein kostenloser Zugang. Einige Medienzentren oder Schulträger bieten auch kostenlose Lizenzen für Lehrkräfte an. Siehe Preise & Lizenzen.
Gerade TaskCards ist für den schulischen Einsatz gut geeignet, da es datenschutzkonform, die Bedienung intuitiv ist und die Rechteverwaltung fein abgestuft funktioniert. Pinnwände lassen sich schnell erstellen, Karten können frei angeordnet oder in klaren Spalten strukturiert werden, Medien und Dateien sind rasch eingebunden, und Links erhalten eine Vorschau. Die private Pinnwand ist über Freigabe-Links oder QR-Codes einfach zu steuern. Aber gleichzeitig bleibt die Kontrolle über Kommentare und Bearbeitung erhalten. So entsteht eine digitale Arbeitsumgebung, in der Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte übersichtlich, sicher und datensensibel zusammenarbeiten können. Öffentlich eingestellte Pinnwände ermöglichen den Austausch von themenbasiertem Material mit anderen Nutzenden, so wie zum Beispiel die Stoffverteilungspläne des Ernst Klett Verlags.

Insbesondere die individuell möglichen Berechtigungen und das Teilen via QR-Code, ohne dass die Lernenden einen Account benötigen, macht TaskCards alltagstauglich im schulischen Bereich.

TaskCards bietet die Pinnwandformate Spalten, Tafel, Zeitstrahl, Weltkarte und Blog an.

TaskCards Preise & Lizenzen

Digitale Pinnwände im Spaltenformat

Das wohl bekannteste Pinnwandformat ist das Spaltenformat. Hier lassen sich Karten strukturiert in Spalten anordnen. Die Pinnwand kann Materialien zu einem bestimmten Thema enthalten, die Spalten können Wochentage sein wie beim Wochenplan oder als Klassenpinnwand auch Spalten für jede Schülerin und jeden Schüler enthalten.
Die Themenpinnwände, wie beispielsweise die TaskCards zu Goodnotes 6, bieten die Möglichkeit, alle relevanten Inhalte, Texte, Verlinkungen, Videos, Bilder und Dokumente/Dateien an einem Ort zu sammeln. Entweder stellt ihr die Inhalte selber oder im Team zusammen. Dafür kann den Teammitgliedern ein Link mit der Berechtigung zum Schreiben geteilt werden.
Zum Bereitstellen der Materialien reicht die Berechtigung zum Lesen.
TaskCards bietet zudem die Möglichkeit, Inhalte zu verbergen (verweigern), sodass nur freigegebene Inhalte sichtbar sind.
Diese Funktion war für mich von Anfang an der „Gamechanger“ bei Anbietern von digitalen Pinnwänden. Daher beziehe ich mich in allen weiteren Erklärungen immer auf TaskCards.

TaskCards Beispiel Goodnotes

Falls ihr TaskCards noch nicht kennt oder Ideen zur Nutzung von TaskCards sucht, schaut euch die Trends an oder sucht nach einem Thema eurer Wahl hier in den Trends. Hierbei handelt es sich um extra öffentlich bereitgestellte Pinnwände.

Eine neu erstellte Pinnwand ist zunächst immer privat und man benötigt einen Link/QR-Code, um die Pinnwand zu besuchen.

Probiert es doch mal aus. Ein Account ist schnell angelegt, Beispielpinnwände lassen sich schnell finden und eine eigene Pinnwand ist intuitiv zu erstellen.

TaskCards Trend

In diesem Blogartikel Smart & flexibel Unterricht planen mit TaskCards! findet ihr eine übersichtliche Sammlung von Links zu den Stoffverteilungsplänen der Grundschul-Lehrwerke des Ernst Klett Verlag, die in TaskCards für euch hinterlegt sind.

Weitere Nutzungsideen und konkrete Tipps gibt es in einem der folgenden Beiträge. Bei Fragen meldet euch gern via Instagram @der_Steh oder per E-Mail an schule@steh.de.

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Über den Autor

Daniel Steh

Berufliche Tätigkeit: seit 2004 Förderschullehrer – ab 2012 an einer Förderschule SEK1 Emotionale und soziale Entwicklung, zuvor KME und 5 Jahre LE. Seit 2013 in der Lehrerfortbildung als Moderator im Kompetenzteam NRW im Bereich „Prävention und Intervention bei Unterrichtsstörungen“ tätig. Neben der Lehrertätigkeit auch immer für die IT und Medien an den eigenen Schulen tätig und insbesondere seit 2020 mit kollegialen Fortbildungen im Umgang mit Onlineplattformen und digitalen Lernangeboten unterwegs. Daniel Steh realisiert als selbstständiger Referent Workshops im Auftrag der Hopp Foundation, bei Mobile.Schule und Klett. Im sozialen Netzwerk als @der_steh unterwegs, zum LinkedIn-Profil) Was mir privat Spaß macht: Tauchen, Fotografieren, alles Rund um Wassersport

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