Grundschul-Blog
Gemeinsam Unterricht gestalten

Vorläuferfertigkeiten trainieren und festigen unter Pandemiebedingungen

Ein Jahr Pandemie und die Folgen

Die pandemiebedingte Schließung von Kitas und Schulen hat sich im März gejährt. Zwei Schuljahre sind bisher von der Covid-19-Pandemie betroffen. Die Folgen sind gerade bei den Kindern der Klasse 1 und 2 deutlich sichtbar. Vorschulprogramme konnten nicht wie sonst in den Kitas durchgeführt werden, Buchstabenlehrgänge wurden nicht mit entsprechenden haptischen Aufgaben im Buchstabenweg begleitet, der Einsatz von Freiarbeitsmaterial verläuft stark dezimiert – von den sozial-emotionalen Einbußen mal ganz abgesehen.

Chancenungleichheiten in der Bildung kommen jetzt ganz besonders zum Ausdruck und die Schere innerhalb der Lerngruppe wird immer größer.

Umso wichtiger, dass wir Lehrer auf Differenzierungsmaterial zurückgreifen und somit den Leistungsspagat unserer Klassen zumindest ein wenig kompensieren können.


„Stärken stärken, Schwächen schwächen“ muss sich auch im Material widerspiegeln

Die Anoki-Übungshefte bieten ein breites Spektrum von verschiedenen Themenheften. Exemplarisch möchte ich die Einsatzmöglichkeiten im Anfangsunterricht im Bereich Mathematik betrachten. Die Schulanfänger haben bezüglich Zahlvorstellung und Auge-Hand-Koordination ganz unterschiedliche Ausgangsniveaus. Aus dieser heterogenen Situation heraus eine Einheit zu bilden, bei der Stärken gestärkt und Schwächen geschwächt werden, das Aufholen und Voranschreiten gleichermaßen gewährleistet wird und das Kind und dessen Individualität im Mittelpunkt steht, ist eine Mammutaufgabe.

Anoki sitzt und zählt

Gemeinsam individuell voranschreiten mit differenzierten Themenheften

Im Förderbereich sehe ich die „Richtig rechnen 1“, „Fördern A“ und „Fördern B“ sowie den „Zifferschreibkurs“ als große Erleichterung an.

Cover Anoki Fördern A
Anoki Ziffernschreibkurs
Cover Anoki Fördern B

Zunächst wird im „Förderheft A“ die Zahlvorstellung anhand motivierender Bilder gefestigt, bevor dies mit einschlägigen mathematischen Darstellungsformen wie Punktebildern vertieft wird. Auch die Zahlzerlegungen werden auf vielfältige Art und Weise betrachtet, bevor nach und nach das Rechnen eingeführt wird.

Parallel arbeiten die Kinder zunächst im „Ziffernschreibkurs“, um mit Nachspurübungen die Auge-Hand-Koordination zu trainieren. Der Kurs ist sowohl qualitativ (Größe der Zahlenkästchen) als auch quantitativ (Menge der Übungen) differenziert und kann demnach von der gesamten Lerngruppe genutzt werden.

Auch das „Förderheft B“ greift die behandelten Rechenarten in einfacherer Art und Weise auf und ermöglicht ein paralleles Arbeiten zu den Anoki „Richtig rechnen“-Übungsheften. So arbeiten alle Kinder auf verschiedenen Niveaustufen am gleichen Thema. Niemand wird gebremst, niemand bleibt auf der Strecke.


Meine Perspektive


Für mich als Lehrerin in einer Kombiklasse ist es wichtig, dass ich auf Lehrmittel zurückgreifen kann, die ein hohes Maß an Differenzierungsmöglichkeiten aufzeigen. Material, das alle Kinder nutzen können und mich dahingehend entlastet, dass ich die Kinder unterstützen kann, die meine Hilfe besonders benötigen. Deshalb setze ich die Anoki-Übungshefte häufig im offenen Anfang oder zur Wiederholung im Mathematikunterricht ein. Besonders unterstützt haben mich die Anoki-Übungshefte im Distanzlernen, da ich die Lösungshefte direkt im virtuellen Klassenzimmer verlinken konnte.

Wo könnt ihr die Anoki-Übungshefte bestellen?

Wenn ihr noch mehr über Anoki erfahren möchtet geht es hier zu Anokis Welt.

 

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Über die Autorin

Susanne Ruppert (Mrs.Rupäd)

E-Mailadresse: post@mrs-rupad.de Blog: www.mrs-rupad.de Berufliche Tätigkeit: Seit 2009 Jahren bin ich begeisterte Grundschullehrerin. Es freut mich, dass ich jeden Morgen wirklich gerne in die Schule gehe. Die Einbindung neuer Medien liegt mir genauso am Herzen, wie die Atelierarbeit, die ich immer in meinen Unterricht integriere. Seit 2020 schreibe ich als Autorin eigene Geschichten rund um das fiktive Städtchen Wunderburg. Natürlich habe ich seitdem nur noch wunderburgbare Klassen in der für mich schönsten (Zwerg)Schule der Welt übernommen und freue mich deshalb nun noch mehr über meinen Beruf. Was mir privat Spaß macht: Meine Freizeit und mein Beruf gehen oft einher. Die Erstellung neuer Materialien und die Verwirklichung neuer Ideen bereitet mir sehr viel Freude. Seit 2019 bin ich deshalb Autorin beim Matobe-Verlag. Gerne teile ich meine Erfahrungen mit anderen auf meinem Instagram-Account. Dort habe ich auch Carmen Daub kennengelernt, durch die ich wiederum hier auf diesem Blog gelandet bin. Faszinierend, wie man sich heutzutage als Lehrer vernetzen kann! Ganz neu dazu kommt nun auch mein eigener Blog! Schaut doch mal auf www.mrs-rupad.de vorbei! Mit meiner Familie lebe ich in der schönen Pfalz und genieße dort das Landleben inmitten von Garten, Schafen und Kinderglück.

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