Grundschul-Blog
Gemeinsam Unterricht gestalten

Klett Bildungsdialog 2026: Basiskompetenzen im Wandel

Der Alltag im Klassenzimmer fühlt sich für viele Lehrkräfte schon lange anders an – und aktuelle Zahlen bestätigen diesen Eindruck. Eine bundesweite Umfrage unter rund 4.000 Lehrkräften zeigt deutlich: Eine schnelle Trendwende bei den Basiskompetenzen ist derzeit nicht in Sicht.

Was unter Basiskompetenzen verstanden wird, geht dabei längst über Lesen, Schreiben und Rechnen hinaus. Gerade in der Grundschule spielen auch Motivation, Selbstregulation, soziale Fähigkeiten und sogar motorische Grundlagen eine zentrale Rolle. Genau hier beobachten viele Lehrkräfte seit Jahren deutliche Rückgänge.

Grafik Basiskompetenzen in allen Bereichen verschlechtert

Basiskompetenzen in allen Bereichen verschlechtert

Besonders betroffen sind laut Umfrage die Sprachkompetenz sowie grundlegende Fähigkeiten wie Konzentration und Ausdauer. Gleichzeitig berichten viele, dass die Startvoraussetzungen der Kinder bei Schuleintritt immer heterogener werden. Sprachbarrieren, fehlende Förderung im Vorschulalter und unterschiedliche familiäre Voraussetzungen machen sich im Unterricht unmittelbar bemerkbar.

Hinzu kommt ein Faktor, den nahezu alle Befragten nennen: der gestiegene Medienkonsum. Er beginnt früher, dauert länger und wirkt sich spürbar auf Aufmerksamkeit, Konzentration und Lernverhalten aus. Für Lehrkräfte bedeutet das, dass sie immer mehr Zeit in grundlegende Lernprozesse investieren müssen – Zeit, die an anderer Stelle fehlt.

Grafik Faktoren für Rückgang der Basiskompetenzen

Die Folge: Unterricht muss häufig angepasst werden. Inhalte werden zurückgestellt, um Basiskompetenzen überhaupt fördern zu können. Gleichzeitig wächst der individuelle Förderbedarf in den Klassen weiter. Viele Lehrkräfte erleben dabei einen dauerhaften Spagat zwischen Lehrplananforderungen und der Realität im Klassenzimmer.

Was würde helfen?
Die Antworten sind so klar wie herausfordernd: stärkere frühkindliche Bildung, kleinere Klassen, mehr Fachpersonal, zusätzliche Förderstunden und mehr Raum für Üben und Wiederholen. Auch eine Entlastung durch weniger Bürokratie und eine stärkere Einbindung von Eltern werden als wichtige Stellschrauben gesehen.

Grafik Lösungsansätze Basiskompetenzen

Und doch bleibt die Einschätzung verhalten. Nur etwa ein Drittel der Lehrkräfte glaubt, dass sich die Situation in den nächsten fünf Jahren spürbar verbessern wird. Ebenso wenige sind überzeugt, selbst kurzfristig eine grundlegende Trendwende bewirken zu können.

Diese Zahlen zeigen, wie komplex die Herausforderungen geworden sind und wie sehr sich Schule bereits verändert hat. Gleichzeitig machen sie deutlich, dass nachhaltige Verbesserungen Zeit, Ressourcen und ein gemeinsames Verständnis aller Beteiligten brauchen.

Zum Weiterlesen: Download Basiskompetenzen im Wandel

Veranstaltungen: Vom 16. bis 26. Juni 2026 geben Expertinnen und Experten in kostenlosen Online-Seminaren praxisnahe Impulse zur Förderung von Basiskompetenzen wie Lesen, Schreiben, Rechnen, Sprache und sozial-emotionale Entwicklung. Termine und Anmeldung

Gewinnspiel: Jetzt mitmachen! [Gewinnspiel ist beendet.]

Kommentiert bis zum 30.06. unter diesem Beitrag und berichtet, wie es mit den Basiskompetenzen an eurer Schule aussieht. Könnt ihr die aktuellen Statistiken aus eurer Perspektive bestätigen oder habt ihr ganz andere Eindrücke?

Unter allen Teilnehmenden verlosen wir drei Dokumentenkameras (INSWAN INS-2). Wir sind gespannt auf eure Erfahrungen und Meinungen!

UPDATE: Die Gewinner:innen des Gewinnspiels wurden ausgelost und benachrichtigt. Das Gewinnspiel ist damit beendet. Vielen Dank für eure zahlreichen Teilnahme-Kommentare.

Dokumentenkamera
*Veranstalter des Gewinnspiels ist die Ernst Klett Verlag GmbH. Sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ernst Klett Verlags, sowie deren Verwandte und Angehörige sind von der Teilnahme an dem Gewinnspiel ausgeschlossen. Unter allen Teilnehmer:innen (Kommentar unter Beitrag) werden 3 Gewinner:innen durch das Los ermittelt und per E-Mail benachrichtigt. Die Ziehung findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Teilnahmeschluss ist der 30.06.2026. Eine Barauszahlung des Gewinnwertes ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die erhobenen Daten werden ausschließlich zur Gewinnspiel-Teilnahme und zur Versendung des Gewinns verwendet und nach Abschluss des Gewinnspiels sofort gelöscht. Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 b DSGVO. Weitere Angaben zum Datenschutz unter www.klett.de/datenschutz.
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Über die Autorin

Grit Kleindienst

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53 Kommentare

  1. Iris 9. Juni 2026 um 17:00 Uhr - Antworten

    Ich kann die Ergebnisse leider nur bestätigen. Die Heterogenität in den Klassen nimmt immer mehr zu.

  2. Norbert Wild 9. Juni 2026 um 23:17 Uhr - Antworten

    Ein sehr wichtiges Thema! Aus meiner Perspektive kann ich die aktuellen Statistiken leider nur bestätigen. Wir merken im Schulalltag deutlich, dass die Schere bei den Basiskompetenzen – besonders beim Lesen und im Kopfrechnen – immer weiter auseinandergeht. Die Heterogenität in den Klassen macht es zunehmend schwerer, alle Kinder auf dem gleichen Stand abzuholen. Es braucht dringend mehr gezielte Förderung und Entlastung für das Kollegium, um hier nachhaltig gegenzusteuern.

  3. Carmen 10. Juni 2026 um 6:18 Uhr - Antworten

    Eine Dokumentenkamera könnten wir gut gebrauchen.
    Danke

  4. Dirk 10. Juni 2026 um 7:58 Uhr - Antworten

    Es ist schwieriger geworden.

  5. Holger S 10. Juni 2026 um 10:52 Uhr - Antworten

    Es wird zunehmend schwieriger. Das Thema steht jedoch aktuell zu wenig auf der Agenda.

  6. Daniela 10. Juni 2026 um 14:33 Uhr - Antworten

    Ja, die Schere wird immer größer. Und die Basiskompetenzen sind bei immer weniger Kindern ausreichend vorhanden.

  7. Isabell Sommer 10. Juni 2026 um 15:01 Uhr - Antworten

    Auch an unserer kleinen Dorfgrundschule merken wir stark, dass das Niveau der Basiskompetenzen sinkt und die Kinder mehr Unterstützung benötigen. Technische Mittel wie Dokumentenkameras tragen dabei prima zur Visualisierung für die leistungsschwachen Schüler bei. Wichtig wäre das die Kinder mit basalen Kompetenzen (Motorik und Sprache) ausgestattet wird, damit man in Klasse 1 ansetzen kann.

  8. Dana Krätzsch 10. Juni 2026 um 16:45 Uhr - Antworten

    Die im Beitrag beschriebenen Tendenzen kann ich leider nur bestätigen; die zunehmende „Spracharmut“ macht Sorgen. Über wenigstens technische Entlastung würde ich mich freuen :)

  9. Susi 10. Juni 2026 um 17:53 Uhr - Antworten

    Ja, leider steht es nicht sehr gut mit den Basiskompetenzen.
    Die Regierung muss dringend was tun…

  10. S. 10. Juni 2026 um 18:02 Uhr - Antworten

    Es wird immer schwieriger. Die „normalen“ Regelschüler sind in den Klassen kaum noch vorhanden. Dafür sitzen zahlreiche Kinder in Erstförderung in den Klassen, die sich irgendwo zwischen ‚überhaupt keine Deutschkenntnisse‘ (obwohl einige ihr ganzes bisheriges Leben in Deutschland verbracht haben) und ‚können sich irgendwie verständlich machen‘ befinden. Dazu kommen ca. 3 bis 5 Kinder mit festgestelltem sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf (LE, SQ, ESE, GG) pro Klasse und mindestens genauso viele „Präventivkinder“, die dringend intensive Unterstützung beim Lernen benötigen, um die notwendigen alltagsrelevanten Fähigkeiten zu erwerben und später ein selbstständiges Leben führen zu können. Natürlich gibt es in jeder Klasse außerdem noch unterschiedlich viele neurodivergente Kinder, Kinder mit ASS, AD(H)S, Angststörungen, usw.. Je nach Klassengröße (mehrere 30er Klassen), Klassenzusammensetzung und personeller Ressource (absolute Unterbesetzung) wird man den Kindern wenig bis fast gar nicht gerecht. Die Basiskompetenzen bleiben in vielerlei Hinsicht absolut auf der Strecke und der Arbeitsalltag ist oft ziemlich frustrierend.

    • Lisy 11. Juni 2026 um 19:25 Uhr - Antworten

      Vielen Dank für Ihren aufschlussreichen Kommentar. Sie haben mir aus der Seele gesprochen.

  11. Anne 10. Juni 2026 um 18:27 Uhr - Antworten

    Hallo!
    Leider bilden sich auch bei uns in den Klassen diese Statistiken immer mehr ab. Mit Differenzierungen und einem Abholen auf dem momentanen Lernstand ist es oftmals nicht mehr nur getan. Viele andere Faktoren z.B. auf individuell persönlicher Ebene der Kinder (z.B. Resilienz, Lernbereitschatf, sozial-emotionale Entwicklung, soziales Regelverständnis …) sowie im sozialen Kontext/Lebensbereich (z.B. elterliche Unterstützungsbereitschaft, Zusammenarbeit mit der Schule) spielen zunehmend eine Rolle. Viele Kinder starten bzw. tragen dementsprechende „Päckchen“ statt einem „Kompetenzrucksack“ mit sich herum. Bildungsbiografien beginnen bereits in der Kindergartenzeit und Kinder sind immer neugierig und wollen etwas erkunden und lernen. Dieses Grundpotenzial muss wieder mehr im bewussten pädagogischen Spiel bildend und erziehend genutzt werden (von Kita wie Eltern), damit Kinder jenen „Kompetenzrucksack“ altersangemessen kognitiv, emotional, motorisch und sprachlich füllen können. Dann kann auch gesicherter in die Schul- und Lernzeit gestartet werden und auch die vielen Bemühungen, Differenzierungen und Unterstützungssysteme (Förderungen) usw. an den jeweiligen Schulen können auf diesem gesicherten Boden besser greifen und die Kinder tatsächlich weiterbringen, anstatt nur von Tag zu Tag beim „Päckchen tragen/überwinden“ zu helfen.
    Beste Grüße!

  12. Sven 10. Juni 2026 um 19:16 Uhr - Antworten

    TippTopp

  13. Nathalie 11. Juni 2026 um 6:16 Uhr - Antworten

    Auch ich kann die Statistiken leider nur bestätigen. An unserer Brennpunktschule finden sich in manchen Klassen 5 GL-Kinder und das bedeutet nicht, dass die anderen 20 SchülerInnen die Basiskompetenzen beherrschen. Unser MP-Team wächst stetig und trotzdem kommen wir mit der Förderung nicht hinterher.

  14. Kaeptn 11. Juni 2026 um 12:43 Uhr - Antworten

    Leider muss ich es bestätigen. Früher selbstverständliche Basiskompetenzen sind bei bei vielen Kindern einfach nicht mehr da… und das betrifft nicht nur Kompetenzfelder, die für die Schule wichtig sind.

  15. Dana Krätzsch 11. Juni 2026 um 19:30 Uhr - Antworten

    Vielen Dank für den Beitrag, der vieles, was in der Praxis beobachtbar ist, aufgreift. Wichtig erscheint mir auch: Sprache ist nicht nur Tor zur Fach-Welt, sondern insbesondere auch für ein gelingendes und respektvolles Miteinander wichtig. Auch zeigen sich Auswirkungen der beschriebenen Tendenzen.

  16. Kathrin 12. Juni 2026 um 14:33 Uhr - Antworten

    Als Mutter eines Vorschulkindes kann ich die Entwicklung teilweise bestätigen. Mir fällt auf, dass die Unterschiede zwischen den Kindern immer größer werden. Manche können schon erstaunlich gut lesen, zählen und sich konzentrieren, andere brauchen deutlich mehr Unterstützung bei Sprache, Ausdauer und Aufmerksamkeit. Gleichzeitig habe ich den Eindruck, dass Medien einen immer größeren Einfluss haben. Umso wichtiger finde ich frühe Förderung, genügend Zeit zum Üben und eine gute Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule.

  17. Mako 13. Juni 2026 um 11:47 Uhr - Antworten

    Mangelnde Deutschkenntnisse erschweren oft die Vermittlung fachlicher Inhalte.

  18. Martina 13. Juni 2026 um 11:48 Uhr - Antworten

    Lehrkräftemangel und zu wenig Förderstunden verhindern eine gezielte Unterstützung.

  19. Claudia 14. Juni 2026 um 9:32 Uhr - Antworten

    Leider kann ich die Statistik aus der Praxis bestätigen. Die Lesekompetenz und vor allem die Selbständigkeit haben rapide abgenommen. Ebenso hat die Konzentrationsfähigkeit nachgelassen, so dass vor allem kurze Erklärclips im Bereich von ca. 5 Minuten zum Einsatz kommen.

  20. Claudia 14. Juni 2026 um 14:06 Uhr - Antworten

    Leider alles andere als gut. Ich kann eine Verschlechterung der Basiskompetenzen aus eigener Erfahrung nur bestätigen.

  21. Manuel 15. Juni 2026 um 14:26 Uhr - Antworten

    Die beschriebenen Entwicklungen kann ich aus unserer schulischen Praxis nur bestätigen. Auch an unserer Schule beobachten wir seit einigen Jahren, dass die Basiskompetenzen der Schülerinnen und Schüler zunehmend heterogener ausgeprägt sind. Besonders im Bereich Sprache, Konzentration und Ausdauer zeigen sich deutliche Unterschiede und teilweise auch Rückgänge.
    Gerade in den unteren Jahrgangsstufen wird immer mehr Zeit dafür benötigt, grundlegende Fähigkeiten aufzubauen oder zu festigen. Das betrifft nicht nur Lesen, Schreiben und Rechnen, sondern auch Arbeitsverhalten, Selbstorganisation und soziale Kompetenzen. Dadurch entsteht im Unterricht häufig ein Spannungsfeld zwischen dem Anspruch des Lehrplans und den tatsächlichen Lernvoraussetzungen der Kinder.
    Ein weiterer Punkt, der auch bei uns eine große Rolle spielt, ist der Einfluss des Medienkonsums. Viele Kinder haben Schwierigkeiten, sich über längere Zeit zu konzentrieren oder strukturiert an Aufgaben zu arbeiten. Das wirkt sich direkt auf den Unterrichtsalltag aus.
    Gleichzeitig erleben wir, dass der Förderbedarf insgesamt steigt, während Zeit und personelle Ressourcen begrenzt bleiben. Individuelle Förderung wird immer wichtiger, ist aber im bestehenden Rahmen oft nur schwer umzusetzen.
    Um die Situation nachhaltig zu verbessern, wären aus unserer Sicht insbesondere eine stärkere frühkindliche Förderung, kleinere Lerngruppen sowie zusätzliche Unterstützung durch Fachpersonal entscheidend. Ebenso wichtig ist eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern.
    Insgesamt zeigt sich, dass die Förderung von Basiskompetenzen zunehmend zur zentralen Aufgabe im Schulalltag wird eine Aufgabe, die langfristig nur gemeinsam und mit entsprechenden Rahmenbedingungen erfolgreich bewältigt werden kann.

  22. Ali 15. Juni 2026 um 14:49 Uhr - Antworten

    Das bestätigen wir aus dem Schulalltag ebenfalls: Die Unterschiede bei Basiskompetenzen werden immer größer, besonders in Sprache und Rechnen. Ohne mehr gezielte Förderung, personelle Entlastung und Kooperation mit Kitas und Eltern sind nachhaltige Verbesserungen kaum möglich. Technische Hilfsmittel können unterstützen, ersetzen aber nicht die dringend benötigten Ressourcen.

  23. Timo 15. Juni 2026 um 15:20 Uhr - Antworten

    Die beschriebenen Entwicklungen kann ich in vielen Punkten nachvollziehen. Besonders auffällig ist für mich, dass Basiskompetenzen heute viel mehr umfassen als Lesen, Schreiben und Rechnen. Viele Kinder benötigen zunächst Unterstützung bei Konzentration, Frustrationstoleranz, Ausdauer und dem sozialen Miteinander, bevor fachliches Lernen gelingen kann.

    Gleichzeitig erlebe ich aber auch, wie viel Potenzial in den Kindern steckt. Wenn ausreichend Zeit zum Üben, Wiederholen und gemeinsamen Lernen vorhanden ist, können erstaunliche Fortschritte erzielt werden. Entscheidend sind aus meiner Sicht frühe Förderung, eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern und genügend personelle Ressourcen in den Schulen.

    Die Herausforderungen sind größer geworden, aber ebenso wichtig bleibt der Blick auf die vielen kleinen Erfolgserlebnisse im Schulalltag. Sie zeigen, dass Förderung wirkt – auch wenn Veränderungen oft mehr Zeit brauchen, als wir uns wünschen.

  24. Silke Gehrmann 15. Juni 2026 um 15:40 Uhr - Antworten

    Ich die aktuellen Statistiken leider nur bestätigen so traurig ich das finde

  25. Micha 15. Juni 2026 um 16:13 Uhr - Antworten

    Die angesprochen Tendenzen kann ich leider nur bestätigen. Es fehlt generell an Basiswissen. Die Zeit und die personelle Lage lassen eine Förderung nicht in dem nötigen Umfang zu. Diese angfänglichen Probleme ziehen sich durch die ganzen Klassenstufen durch und bringen in Zukunft viel größer Probleme mit sich. Es fehlt eine stabile „Grundausbildung“. Hier müsste der Lehr-/Lernstoff entsprechend dringen angepasst werden. Nicht alle Probleme und Grundlagen können durch Lehrkräfte gelöst und/ode rkompensiert werden. Wieso hat eine fundierte Ausbildung jahrelang gut funktioniert? Warum ist es jetzt nicht mehr zu schaffen?

  26. AR 15. Juni 2026 um 16:19 Uhr - Antworten

    Bei uns in der Grund-Schule gibt es gerade was die Lesekompetenz angeht durch ein paar Schüler exzellente Leistungen. Dies wir in unser Kleinstadt aber auch intensiv durch die Büchereien (kirchlich und öffentlich) gefördert.

  27. Stefanie 15. Juni 2026 um 16:20 Uhr - Antworten

    Heterogen hoch 10. Leider.

  28. BB 15. Juni 2026 um 17:01 Uhr - Antworten

    Die Schere geht auseinander, es wird sich hauptsächlich um die schlechten Schüler gekümmert. Begabte Schüler werden sich selbst überlassen und langweilen sich.

  29. Nicole 15. Juni 2026 um 17:46 Uhr - Antworten

    Leider kommen die Kinder mit immer weniger Basiskompetenzen aus den Kitas und die Bildungsschere klafft immer weiter auseinander. Selbst einfache Sachen wie selbstständig Jacke und Schuhe anziehen fällt vielen schwer.
    Auch in den Elternhäuser ist die Unterstützung sehr sehr unterschiedlich.

  30. Eric 15. Juni 2026 um 17:51 Uhr - Antworten

    Bei uns läuft es eigentlich genau so. Bin ganz zufrieden damit.

  31. Ulrich F. 15. Juni 2026 um 17:56 Uhr - Antworten

    Den Punkt mit dem Medienkonsum kann ich bestätigen. Die Aufmerksamkeitsspanne ist deutlich kürzer als früher.

  32. Eva 15. Juni 2026 um 18:40 Uhr - Antworten

    Aus meiner Erfahrung kann ich diese Beobachtungen durchaus bestätigen. Die Herausforderungen betreffen längst nicht mehr nur Lesen, Schreiben und Rechnen, sondern zeigen sich auch bei Konzentration, Motivation, Selbstständigkeit und sozialen Kompetenzen. Die Ergebnisse der Umfrage spiegeln daher vieles wider, was im Schulalltag bereits seit einigen Jahren spürbar ist.

  33. Falko 15. Juni 2026 um 19:45 Uhr - Antworten

    Auch ich kann die rezenten Statistiken bezüglich der Basiskompetenzen nur bestätigen. Dabei scheint mir der gestiegene Medienkonsum eine zentrale Ursache zu sein, die sich spürbar auf die Aufmerksamkeit und Konzentration auswirkt und die Herausbildung personaler Fähigkeiten und Fertigkeiten signifikant beeinträchtigt.

  34. Falk 15. Juni 2026 um 20:52 Uhr - Antworten

    Happy Happy Bildungsdialog :)

  35. Bernhard 15. Juni 2026 um 21:13 Uhr - Antworten

    Es wird zunehmend schwieriger

  36. Marco Nagorny 16. Juni 2026 um 5:01 Uhr - Antworten

    Alles gut…

  37. Marcus Engelbrecht 16. Juni 2026 um 7:55 Uhr - Antworten

    Als Grundschullehrer kann ich die beschriebenen Entwicklungen in vielen Bereichen bestätigen. Besonders auffällig ist für mich, dass die Unterschiede zwischen den Kindern bei Schuleintritt immer größer werden. Während einige bereits sicher lesen, schreiben oder sich sehr gut ausdrücken können, haben andere noch Schwierigkeiten mit grundlegenden sprachlichen Fähigkeiten oder der Konzentration über einen längeren Zeitraum. Auch die Förderung von Ausdauer, Selbstständigkeit und sozialem Miteinander nimmt inzwischen einen deutlich größeren Raum im Unterricht ein. Diese Kompetenzen sind für erfolgreiches Lernen unverzichtbar, werden aber häufig als selbstverständlich vorausgesetzt.
    Trotz aller Herausforderungen erlebe ich jeden Tag, wie viel Potenzial in den Kindern steckt. Wenn genügend Zeit für individuelle Förderung, Übung und positive Lernerfahrungen vorhanden ist, sind beeindruckende Fortschritte möglich. Deshalb halte ich Investitionen in frühkindliche Bildung, zusätzliche Förderangebote und eine bessere personelle Ausstattung für besonders wichtig. Vielen Dank für die interessante Umfrage und die Einblicke in die Perspektiven vieler Kolleginnen und Kollegen.

  38. Barbara Frau Vienenkötter 16. Juni 2026 um 8:25 Uhr - Antworten

    Bei uns gibt es noch Frontalunterricht.

  39. Ralf 16. Juni 2026 um 9:59 Uhr - Antworten

    Die Zeit des Experimentierens mit den Schülern sollte endlich beendet werden. Seit es keine Noten in den ersten Schuljahren mehr gibt und immer mehr Inklusion praktiziert wird, ist das Niveau dramatisch gesunken. „Schreibt wie ihr wollt“ in den ersten Schuljahren führt z.B. zu nur schwer wieder reparierbaren Schreibdefiziten. Auch nichts gegen körperlich oder geistig eingeschränkte Menschen, aber Fakt ist, dass überwiegend Lehrmenge und -geschwindigkeit an Können und Vermögen der Inklusionsschüler angepasst werden. So sinkt das Ausbildungsniveau kontinierlich. Gleichzeitig steigt naturgemäß die Anzahl der Einser-Schüler gemäß dem niedrigeren Lernniveau.
    Es kann und darf auch nicht sein, dass es fast kein Sitzenbleiben mehr gibt. Es gab immer Lernschwächere und Lernstärkere und es wird sie immer geben. Den Leistungsgedanken weitgehend auszublenden, sogar bei den Bundesjugendspielen, widerspricht zudem unserer Gesellschaft. Die künstliche Gleichmacherei schadet hier nur. Die Jungen Leute sollten auf das Leben in der Gesellschaft vorbereitet und nicht nach der Schule in eine „fremde Welt“ entlassen werden.

  40. Marco 16. Juni 2026 um 13:23 Uhr - Antworten

    ich Überlebe eher statt zu Leben. aber immer das Ziel im Blick. Immer Weiter immer heiter.

  41. Matti 16. Juni 2026 um 17:43 Uhr - Antworten

    Leider kann ich mich den Ergebnissen nur anschließen. Die Wissens – und Kompetenzen-Lücke geht immer weiter auseinander

  42. Torsten 16. Juni 2026 um 17:51 Uhr - Antworten

    Es wird leider immer schwieriger.

  43. Hugo 20. Juni 2026 um 12:39 Uhr - Antworten

    Leider kann ich die Statistiken nur bestätigen.
    Die Kinder brauchen mehr Zeit und eine individuelle Hilfestellung um ihre Kompetenzen zu erweitern und zu festigen

  44. Willy 21. Juni 2026 um 13:20 Uhr - Antworten

    Leider kann ich aus meiner Praxis die Ergebnisse nur bestätigen

  45. Tanja Rosenäcker 21. Juni 2026 um 13:57 Uhr - Antworten

    Hallo,
    habe gerade eine Klasse, in der vor allem der Bereich Zuhören und auch Selbstregulation
    unheimlich gefördert werden muss. Dies kostet viel Zeit und Energie.
    Es lohnt sich jedoch, an diesen Bereichen zu arbeiten, denn diese und andere stellen das
    Fundament dar, auf welches in den kommenden Jahren aufgebaut werden muss.
    Viele Grüße

  46. Barbara 27. Juni 2026 um 0:02 Uhr - Antworten

    natürlich sind die Herausforerungen mehr geworden. Allerdings liegt das auch zum Teil an der mangelnden Kommunikation und Problemlösungs-Bereitschaft in der Kollegschaft

  47. Roland 27. Juni 2026 um 18:40 Uhr - Antworten

    Verschlechterung der Basiskompetenzen kann man feststellen

  48. christian 27. Juni 2026 um 18:44 Uhr - Antworten

    kann ich bestätigen das die Basiskompetenzen – vor allem im Lesen und im Kopfrechnen – stark nachgelassen haben.

  49. Regina Weinreich 27. Juni 2026 um 19:06 Uhr - Antworten

    Ein wichtiges Thema.
    Es gibt viele Lücken beim Lesen und Schreiben.

  50. Christian 28. Juni 2026 um 15:35 Uhr - Antworten

    Seit Jahren ist mangelnde Sprachkompetenz und aggressives Sozialverhalten initial insbesondere bei Kindern mit westasiatischer Elternherkunft zu beobachten und letzteres wirkt sich je nach Anteilgröße der Gruppe auf das Klassengefüge aus. Die Moderation daraus hervorgehender Konflikte fordert soviel Kraft und Aufwand, dass die Wahrnehmung der Befindlichkeiten anderer Kinder kaum noch mit Zukunftsperspektive stattfinden kann.

  51. Michael 29. Juni 2026 um 7:08 Uhr - Antworten

    Aus meiner Sicht lassen sich die beschriebenen Entwicklungen leider nur bestätigen. Man merkt im Alltag deutlich, dass die Unterschiede bei den Basiskompetenzen immer größer werden. Gerade in den Bereichen Konzentration, Ausdauer und sprachliche Ausdrucksfähigkeit ist der Förderbedarf spürbar gestiegen, während die Zeit für intensives Üben im festen Rahmen oft knapp ist. Eine engere Zusammenarbeit und gezielte Unterstützung sind hier wichtiger denn je.

  52. Shers 24. Juli 2026 um 19:08 Uhr - Antworten

    Ich kann die beschriebenen Entwicklungen aus unserem Schulalltag in vielen Punkten bestätigen. Vor allem die Unterschiede bei den Basiskompetenzen werden immer größer. Einige Kinder bringen gute Voraussetzungen mit, andere benötigen bereits bei Sprache, Konzentration und Selbstständigkeit viel Unterstützung.

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