Wir fuhren dieses Mal an den Rhein in eine alte Ritterburg, die heutzutage eine Jugendherberge ist. Wir hatten ein vielfältiges Programm gebucht und so boten sich ebenso zahlreiche Rechenanlässe.
Schaut einfach mal nach den tollen Programmbausteinen, die unsere Jugendherbergen allerorts inzwischen anbieten. Da hat man oft die Qual der Wahl.

Unsere Rechenanlässe, die leicht auf die eigene Reise übertragen werden können, sind mathematisch ab Ende der 3. Klasse geeignet. Halbschriftliche Multiplikation, sowie die schriftlichen Rechenverfahren der Addition und Subtraktion sollten eingeführt sein. Auch Strategien des Sachrechnens und der Umgang mit Größen wie Zeit, Zeitspannen und Geld bilden die Grundlage.
Kosten, Zeitplanung, Karten und Fahrpläne lesen
Es ging los mit der Frage wie viele Tage und Nächte wir auf Klassenfahrt bleiben würden. Hier tauchte wieder einmal das Phänomen auf, dass der erste Tag noch mitzurechnen ist. Zudem ging es um die Kosten der Übernachtungen pro Person, die Kosten von Halbpension oder Vollpension und die Preise für die Freizeitangebote und Ausflüge. Außerdem wurden die Gesamtkosten berechnet. Hier mussten noch die Fahrtkosten mitbedacht werden.
Die Kinder bekamen eine Übersicht über unser Programm und mussten aus der Tabelle herauslesen, was wann geplant war. Hier gab es vielfältige Anlässe Zeitspannen zu berechnen, denn natürlich wollten die Kinder auch genau wissen, wie viel Freizeit sie hätten.

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Klassenfahrt Programm
Ein Tagesausflug mit Schifffahrt, Burgbesichtigung, Wanderungen, Seilbahn und Zugfahrt war auch geplant. Hierzu erhielten die Kinder eine Karte, auf der sie sich orientieren sollten. Sie markierten die Orte, die wir besuchen wollten und zeichneten nach der Tagesbeschreibung den Verlauf der Wege ein. So mussten sie sich mit den verschiedenen Symbolen der Karte auseinandersetzen.
Die Fahrt mit der Seilbahn nahmen wir dann zum Anlass, um zu berechnen wie viele Fahrten wir benötigten und verglichen Preise für Einzelfahrten mit denen der Vierertickets und der Gruppenfahrkarte.
Bei der Erstellung der Arbeitsblätter orientierten wir uns an den Preisen vor Ort, allerdings bearbeiteten wir sie so, dass die Kinder damit gut rechnen konnten.
Hierfür spricht, dass ja die Rechenstrategien und ihre Anwendung im Mittelpunkt standen und nicht das Rechnen z.B. mit Kommazahlen.
Einen weiteren Rechenanlass boten die Fahrpläne der Rheinschiffe. Auch hier haben wir die Daten etwas geglättet und eine Auswahl getroffen. Wir sprachen über den Unterschied ob man Rheinaufwärts oder -abwärts unterwegs ist und stellten erste einfache Größenvergleiche an.
Wie viele km schafft ein Schiff in einer Stunde, wenn es für einen km rheinaufwärts 5 Minuten braucht?
Rückblick
Insgesamt kann man sagen, dass die Rechnungen zur Klassenfahrt einen schönen Anlass gaben, die verschiedenen Sachrechenstrategien, die wir zuvor im Zahlenbuch 3 kennen gelernt hatten, zu wiederholen und in einem persönlichen Kontext aufzugreifen. Für die Kinder waren diese nun bedeutsam.
Nach unserer Meinung würde sich dies natürlich zu einem späteren Zeitpunkt z.B. im Laufe der 4.Klasse ebenso anbieten.
Abgerundet wurden unsere Rechenanlässe durch verschiedenste Schreibanlässe zur Klassenfahrt, selbst erstellte Packlisten, Schreibanlässe zu Wünschen, Erwartungen, aber auch Ängsten und Tagebuchseiten im Comicstil, sowie einigen Seiten zum Rückblick.
Dazu findet ihr allerdings im Netz vielfältigste auch lustige Beispiele. All dies fassten wir zusammen in unserem „Klassenfahrtbuch“, welches die Kinder zur Erinnerung gestalteten.
Wir hoffen, ihr könnt einige Ideen speziell zum Rechnen rund um eure Fahrten aufgreifen und sie für euch anpassen. Auf jeden Fall wünschen wir euch viel Spaß und gelungene Klassenfahrten.









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