Das Wimmelbild ist nicht nur ein farbenfroher Hingucker, sondern bietet auch eine Fülle an Möglichkeiten, die Themen Vielfalt und Gemeinschaft im Unterricht lebendig und anschaulich zu gestalten.
Im Mittelpunkt steht die Idee, dass wir gemeinsam stärker sind. Doch was bedeutet das im schulischen Alltag? Wie können Empathie, Konfliktlösung und Teilhabe aktiv gefördert werden? Mit unseren didaktischen Hinweisen und Anregungen zeigen wir euch detaillierte Methoden und kreative Ansätze, wie ihr die Szenen des Wimmelbildes effektiv in euren Unterricht integrieren könnt. Vom gemeinsamen Betrachten und Diskutieren bis hin zu Gruppenarbeiten und Projektideen bieten wir euch eine Vielfalt an Materialien und Anregungen, die sich leicht umsetzen lassen.
Lasst uns gemeinsam entdecken, wie wir durch Vielfalt und Miteinander eine starke und unterstützende Gemeinschaft in der Schule aufbauen können.
Downloads
Hier könnt ihr euch direkt das Wimmelbild, die didaktischen Hinweise und die Kopiervorlage „Mein Gucklochfenster“ herunterladen.
Wir hoffen, dass diese Anregungen und Methoden euch inspirieren und unterstützen, das Thema demokratische Bildung lebendig zu gestalten. Gemeinsam können wir eine starke und unterstützende Schulgemeinschaft fördern. Viel Erfolg und Freude beim Unterrichten!
Vorschläge zu Arbeit mit dem Wimmelbild
Einstieg
- die Szene in der Bildmitte betrachten, Leitfiguren erkennen, Szene beschreiben lassen und Spruch vorlesen -> Was heißt „miteinander“? Warum sind wir miteinander stark? Was macht uns miteinander stark?
Erarbeitung
- Szenen im Plenum betrachten und stets zur Frage zurückkehren: Was hat das mit Vielfalt, miteinander stark sein zu tun?
- Wimmelbild in DIN A3 ausdrucken und in Gruppenarbeit einzelne Szenen betrachten und beschreiben lassen (mit „Forscheraufträgen“: Was seht ihr in der Szene? …)
- mit einem Gucklochfenster arbeiten: KV Gucklochfenster (Downloadmaterial) – könnte auf DIN A3 vergrößert werden, Fragen können bearbeitet werden
Ideen für die Ergebnissicherung und Weiterarbeit
- Ergebnisse der Besprechungen zu einzelnen Szenen festhalten und eigene Schlüsse für die Klasse/Schule daraus ziehen; ggf. Projekte anschließen:
- Szenen 4 und 13 (Themen Empathie, Rücksichtnahme, Gefühle): Gefühle thematisieren (eigene Gefühle erkennen, ausdrücken, Umgang mit eigenen Gefühlen, Gefühle anderer erkennen und akzeptieren); Beispielszenen vorgeben und klären: Wie kann man helfen?
- Szenen 2, 3, 6 und 7 (Themen Konflikte/Streit und Kompromissfindung): Richtig streiten (Konfliktparteien erzählen lassen, Gesprächsregeln beachten, Wünsche und Bedürfnisse formulieren, Lösungsvorschläge und Kompromisse finden und festhalten), Stopp-Regel, „Nein!“ sagen, Perspektivwechsel (sich in andere hineinversetzen), ggf. Wolfs- und Giraffensprache thematisieren
- Szene 7, 10 und 12 und evtl. 5 (Themen Schülerbeteiligung, Teilhabe an der Schulgestaltung, Wahlen): evtl. Projekt zu Schülerbeteiligung durchführen, Schüler befragen: Wo dürft ihr schon mitbestimmen? Wo würdet ihr gern mitbestimmen?; Wahlen und Kompromisse thematisieren (Unterrichtseinheit Wahlen)
Noch mehr Anregungen und Vorschläge zur Arbeit mit dem Wimmelbild findet ihr in den didaktischen Hinweisen im Download-Bereich.
Verlosung (Gewinnspiel ist beendet)
Wie integriert ihr das Thema Demokratie im Schulalltag?
Hinterlasst uns zu der Frage bis zum 10. September 2024 einen Kommentar unter diesem Beitrag und sichert euch damit die Möglichkeit, das Wimmelbild-Plakat „Vielfalt leben – miteinander sind wir stark!“ zu gewinnen. Unter allen Kommentaren verlosen* wir 100 Wimmelbild-Plakate in A1 fürs Klassenzimmer.



Demokratie integrieren wir durch den wöchentlichen Klassenrat und das monatliche Treffen mit der ganzen Schule. Die Kinder leiten diese zunehmend ohne die Unterstützung der Lehrkräfte, bringen ihre Ideen ein und stimmen bei bestimmten Themen ab.
Demokratiebildung fängt schon im Kleinen an. Z.b. wenn die Kinder gemeinsam abstimmen, was wir in der Belohnungsstunde machen.
In unseren Multi-Kulti-Klassen ist ein Miteinander ganz wichtig.
Ich integriere Demokratie im Schulalltag durch den Einbezug der Schülerinnen und Schüler in sämtliche klasseninterne Prozesse und das Herbeiführen von Entscheidungen durch Herbeiführung eines Konsenses.
Demokratie ist bei uns n der Schule ein fester Bestandteil des Unterrichts. Wir (in meiner Klasse) besprechen täglich in der Abschiedsrunde Dinge, die uns beschäftigen und überlegen passende Lösungen für Probleme egal welcher Art.
Demokratie sollte schon mit der Strukturierung des Unterrichtes beginnen:
Wann und was dürfen die Schüler*innen mitentscheiden?
Gerade auch für den Ethikunterricht:
Was wenn meine Stimme überstimmt wird? Wie gehe ich damit um?
Bis hin zur Wahl des Klassensprechers oder des Schülersprechers.
Demokratische Prozesse bieten eine tolle Grundlage zum gemeinsamen Lernen und Akzeptieren.
Demokratie und Partizipation wird an unserer Schule auf ganz unterschiedliche Art, mal im Kleinen, mal schulumfassend integriert. Von der Mitbestimmung der Schüler*innen bei der Wahl des Ziels des Wandertags über schülergeleitete Klassenratsetablierung bis hin zur Mitsprache bei der Schulhofneugestaltung ist alles dabei. Demokratie muss nicht nur gelehrt, sondern gelebt werden- jeden Tag!
Demokratie integrieren wir im Schulleben mit Eltern, Schülern und Lehrern. Egal ob Lehrer- oder Klassenzimmer – jeder darf mitgestalten und ein wichtiger Teil der Gemeinschaft sein. In diesem Schuljar widmen wir sogar unsere Projektwoche diesem tollen Thema! Den Höhepunkt bildet ein Tag der offenen Tür, bei dem natürlich Vielfalt und Partizipation ganz groß geschrieben werden.
Demokratie zieht sich durch den Schulalltag. Die Klassensprecher werden gewählt. Die Kinder halten gemeinsam den Klassenrat ab, haben soweit wie möglich Mitspracherechte bei der Tagesgestaltung und der Gestaltung von Festen.
Ich versuche mit meiner Klasse jeden Tag Demokratie zu leben und greifbar zu machen – durch alltägliche Entscheidungen, die sie treffen können, aber auch regelmäßige gemeinsame Abstimmungen, Klassenrat oder auch klassenübergreifend die Klassensprecher*innen.
Hallo aus Wien,
muss ich noch mehr sagen nach dem versuchten Attentat auf die Tayler Swift Konzerte???
„Ich fang neu an jeden Tag…“ und versuche meinen Beitrag zu leisten , um mit den Kids ein gewaltfreies freundliches kritisches tolerantes Miteinander zu gestalten. Danke für dieses Plakat, es kommt irgendwie sicher auf unsere Klassenzimmerwand.
PS Ich würde es auch kostenpflichtig bestellen, falls das geht. LG
Wir integrieren Demokratie durch den Klassenrat und den Schülerrat.
Wir leben Demokratie in der Klasse im Klassenrat und auf Schulebene im Kinderparlament. Wir führen Projekte durch und haben soziales Lernen als eine der großen Richtlinien in unserer Schule aufgestellt.
Demokratie und Mitbestimmung sind aus unserem Schulalltag nicht wegzudenken, egal ob im
Klassenverband, im Klassenrat, im Rahmen der Klassensprecherversammlung, bei Klassenregeln, demokratischen Abstimmungen und und und…, Demokratie gehört zum täglichen Lernen selbstverständlich dazu.
Wir starten.mit einer Klassensprecherwahl und führen regelmäßig Klassenratsitzungen durch.
Richtig toll geworden ist euer Wimmelbild. Ich freue mich über die vielen bekannten Figuren und bin mir sicher, dass auch die Kinder am Entdecken, Erzählen, evtl. Fragen stellen und beantworten sehr viel Freude habe. Ein gelungenes Produkt wieder mal und ein echter Gewinn!
In Klasse 1 einfach immer kleine Situationen schaffen und transparent mit den Kindern sprechen
Wir haben einen Klassenrat, der wöchentlich und zusätzlich bei Bedarf tagt. Zudem gibt es viele Stunden zum Thema „Miteinander“. Wir reflektieren sehr viel über unser Verhalten. Einmal in der Woche schauen wir die Logo Kindernachrichten und sprechen im Anschluss über die Themen, die in der Sendung vorkamen.
In unserer Schule führen wir regelmäßig Klassenrat durch, die Klassensprecher haben regelmäßige Treffen mit der Schulsozialarbeiterin. Auch in den OGS-Gruppen gibt es Sprecher und regelmäßige Sitzungen, auch gruppenübergreifend.
Hallo,
Ich versuche die Schüler viel mitentscheiden zu lassen zB welche Lieder wir bei der Verabschiedung singen, oder bei den Klassendiensten, was gemacht werden soll und von wem wird regelmäßig im Klassenrat neu reflektiert und auch angepasst.
Bei Abstimmungen gehen wir respektvoll mit den Gefühlen der Unterlegenen um.
Als Praktimumslehrkraft für Politik und Gesellschaft hat das Thema Demokratiebildung einen hohen Stellenwert im Unterricht. Alle möglichen Themenbereiche in HSU werden dabei intensiv abgedeckt. In der 4. Jgst. bilde ich die Schüler zusätzlichn als Streitschlichter aus.
Bei uns in der Klasse wird Demokratie z.B. im Klassenrat gelebt. Die Kinder lernen dort von Anfang an, welche Möglichkeiten sie zur Mitgestaltung haben.
-Klassensprecherwahl mit Kandidaten, die Unterstützer sammeln, dann Wahlplakate gestalten, Wählerverzeichnis, Wahlbenachrichtung, Wahlurne und Auszählung, Wahlkriterien (allgemein, unmittelbar, frei, gleich und geheim) werdenthematisiert und umgesetzt.
– Schülerparlament
– Klassenrat (Lehrerin nur beobachtend), Ideen stehen im Vordergrund, nicht Streitschlichtung.
In meiner vierten Klasse haben wir Klassensprecher:innen gewählt und haben einen gemeinsamen Klassenrat etabliert. Ebenso bestimmen und gestalten die Kinder bei mir die Klassendienste mit und teilen die Dienste sogar selbst ein. Außerdem sind sie die Paten unserer Erstklässler:innen und machen Vorschläge für gemeinsame Aktivitäten mit ihren Patenkindern. Auch bei Themen für Projektwochen fragen wir die Kinder nach ihren Interessen und Wünschen und bieten dementsprechend Projekte an. Auch am Kunstprojekttag dürfen die Kinder ihre Ideen und Themen einbringen. Sehr stolz waren wir, als unserer Viertklässler:innen vor 2 Jahren Pausenfußballturniere selbstständig organisierten und durchführten. Sie haben Teilnehmerlisten, Spielpläne, das Fußballfeld und die Durchsagen durch die Schulanlage selbstständig geplant und vollzogen. Zuletzt haben wir noch ein Pausenausleihsystem, bei dem die Kinder in Diensten Spielzeuge ausleihen und wieder entgegennehmen.
Das Wimmelbild greift viele Themen auf, die in die Verfassungsviertelstunde passen. Danke!
Demokratie von Anfang an, im monatlichen Klassenrat, im Kinderparlament, überall wo sich die Möglichkeit findet. Unseren Kindern ist bereits der Mehrheitsentscheid geläufig und hilft viele Streitigkeiten zu verhindern.
Bei uns gibt es ein Kinderparlament, einen OGS-Rat, regelmäßige Klassenratssitzungen und basisdemokratische Abfragen, für die wir verschiedene Methoden nutzen.
Wie traurig…So viele junge Menschen, die in Thüringen und Sachsen eine gesichert rechtsextreme Partei gewählt haben…Demokratie erlernen ist Grundprinzip in allen Bereichen pädagogischer Arbeit. Schule muss gelebte Demokratie sein: Würde, Toleranz gegenüber Menschen und Meinungen, Zivilcourage, Regeln kennen und einhalten, gewaltfrei Lernen und miteinander zurechtkommen.
Das Thema Demokratie besprechen wir bei der Klassensprecherwahl und im Klassenrat
Wir integrieren Demokratie in den einzelnen Klassen, bspw. durch die Wahl eines Klassensprecherteams, den wöchentlichen Klassenrat (den die Kinder zunehmend selbstständig gestalten), einen Klassenbriefkasten, der Anliegen für den Klassenrat sammelt.
Aber auch in einzelnen Fächern, wie bspw. Religion, thematisieren wir, dass alle Menschen Rechte haben und Demokratie wichtig im Leben sind.
Unsere Schule ist bunt und vielfältig. Vielen Dank für das tolle Material. Damit können wir unser Motto „Miteinander- Voneinander-Füreinander“ gut ausbauen und viele Gesprächsanlässe schaffen.
Ein tolles Plakat, dass super als Einstieg wäre ?