Die Wahrnehmung schulen
Mit unseren Augen nehmen wir die Welt, die uns umgibt, tagtäglich wahr. Ein Kind entdeckt vielleicht mehr Details, die einem anderen leicht entgangen wären. Die Fähigkeit zur detaillierten Beobachtung kann in vielen Bereichen des Lebens nützlich sein. Und mit Fotografie und dem Auge des Fotografen schult man diese Fähigkeit Schritt für Schritt.
Doch nicht nur die Wahrnehmung wird beim richtigen Umgang mit der Kamera trainiert, auch technisches Können ist gefordert. Schülerinnen und Schüler lernen den Umgang mit der Hardware, ihrer Kamera und darüber hinaus moderner Technologien wie Bildbearbeitungssoftwares kennen, sofern die Schule darüber verfügt. Diese Kompetenzen bereiten die Kinder auf zukünftige technische Herausforderungen vor.
Positionierung und räumliches Denken
Das räumliche Denken und die Kompositionsfähigkeiten der Kinder werden ebenfalls gestärkt. Durch das gezielte Verrücken der Gegenstände, die sie für ihr Bild positionieren und die Veränderung der eigenen Position lernen sie den Ausdruck Blickwinkel ganz plastisch kennen und stellen fest, welch große Wirkung kleine Veränderungen haben können. Das ästhetische Empfinden entwickelt sich parallel zu diesen Kompetenzen.

Präsentation und Feedback
In gemeinsamen Projekten lernen Klassen auch schnell, was es bedeutet, als Team zu agieren, dass der Beruf des Fotografen und der Fotografin oft in Zusammenarbeit besser klappt und dass auch hier die Arbeit mit einer gezielten Anleitung schnell gute Ergebnisse bringt.
Eine anschließende Präsentationsrunde vor der Klasse mit Feedback-Gespräch bringt das Thema nochmal auf eine höhere Ebene und bindet weitere Kompetenzen wie die Präsentationsfähigkeit und die Möglichkeit, Feedback gezielt zu geben und anzunehmen mit ein.
Also nichts wie ran an die Thematik Foto! Und damit der Start damit auch klappt, habe ich euch für die Schüler*innen eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für die ersten Schritte mit der Kamera angehängt, ganz viel Freude damit.

Hinterlasse einen Kommentar